Lexikon der Begriffe:  (wird ständig erweitert)
Für ein Allgemeinwissen sind fast jede Art von Begriffen unumgänglich. Was spezielles betrifft wird ein Hinweis aus einer Rubrik gesetzt, um eine Einheitliche definition der  Begriffe zu gewäheleisten.

Begriffe sind Elemente des Denkens

Ohne Geschichte bleibt man auf immer ein Kind, das nie erwachsen wird, wie es der große Cicero einmal formulierte. 
Geschichte ist der Boden, auf dem wir alle stehen.
Deshalb ist es geradezu eine Pflicht, uns mit dem neuen Handwerkszeug, das uns heute zur Verfügung steht, an die Wahrheit heranzupirschen 

Unschärfe und Mehrdeutigkeit dient vielen Gebildeten als Etikette und stiftet Verwirrung. (Jürgen Habermas, Philosoph)


Vorwort zum Verfassen dieser Begriffe:

👉Zur moralischen Grundausstattung gehört Selbstachtung, Selbstbetrachtung, d.h. zu Themen - in allen Richtungen - also vollständig, dazu Stellung beziehen 
(TB: Der Herr ist kein Hirte) 
👉Auch die unbequeme Seite der Wahrheit nicht verschweigen, sondern mitdenken und beachten 

 👉Auch der Durchschnitts-Mensch (Stammtischintelligenz) hat klare Vorstellungen, was akzeptabel ist und was nicht akzeptabel ist 

👉Wissenschaft und historische Forschung sprechen lassen, nicht Phantasie und Glauben 

👉Es ist einfach unanständig, das Unangenehme, das Grauenhafte zu verschweigen und zu vertuschen 


Barmherzigkeit:
ist keine Methode, dadurch ändert die Welt sich nicht
 Begriff: Ein Begriff ist die gedankliche Erfassung von allgemeinen Merkmalen einer Vielzahl von einzelnen Dingen. 
 

Bevölkerungswachstum: vor allem folgende Hauptgründe maßgebend: 

–       Das Festhalten an traditionellen Sozialnormen (z. B. wird Frauen der Zugang meist selbst zu elementarer Bildung verweigert, wodurch das Heiratsalter sinkt, und ihre fruchtbare Zeit verlängert wird) 

–       Das Festhalten an religiösen Zwängen qisl (z. B. gilt in islamischen Gesellschaften eine große Anzahl vor allem männlicher Kinder als Zeichen göttlicher Gnade) 

–       Brauch der Altersabsicherung durch große Kinderzahl (z. B. durch Absenken der Kindersterblichkeit durch bessere medizinische Versorgung, Verbesserung der Trinkwasserversorgung usw. wird hohe Geburtenzahl nicht mehr erforderlich, da mehr Kinder überleben) 

Bevölkerungswachstum hat auch Gründe wie: 

-Altersabsicherung durch große Kinderzahl 

-Festhalten an religiösen Zwängen (Knaben als Zeichen göttlicher Gnade) 

-traditionellen Sozialnormen (frühe Heirat, fruchtbare Zeit wird verlängert) 
 

Bildung: ist nicht Sache von Querdenken und kritisieren oder Alternativen zu konstruieren. Auch nicht Sache alleiniger universitärer Gelehrsamkeit, sondern die Bereitschaft das Denken geschichtlich und medizin-historisch rückblickend sowie die Entscheidungen, die Urteile an der erkennbaren Wirklichkeit auszurichten.
Bildung:
 
Vertrautheit mit den Grundzügen der
-Geschichte – Geographie
 -Mythologie - Religion
 -Philosophie – Theologie
 -Kunst - Musik - Literatur
 -Wissenschaft –Technik
 Epochale Ereignisse und Personen jahreszahlmäßig einordnen

Buddhismus: 
 

Christentum Anhänger: 

-Gottesfürchtige: Heide am Judentum interessiert; Gönner der Synagoge, Materielle Zuwendung, gesellschaftlicher Status, öffentlicher Rechtsschutz. (&Bindeheft Einführung ins NT Wi-Se 96/97 VL) 

-Heidenchristen: Nichtjude, soziale Unterschicht 

-Judenchristen: Beibehaltung d. jüdischen Gesetze, Jesus ist Messias kein Gott. 

-Proselyten: Beschneidung und somit Übernahme der jüdischen Gesetze 

Denkweisen:  

 👉hebräisch/orientalisch: bittend, erzählend, lobend, rühmend, umschreibend...     (man fragt nicht, es ist so) 

👉europäisch/westlich: beschreibend, berichtend, beurteilend, eingrenzend... (man will wissen, warum es so ist) 

DENKEN:

-Vorstellungen und Erinnerungen mit Begriffen formen und konkretisieren. 

-Alles Denken hat ihren historischen Ort und muss als RELATIV verstanden werden. 

-Alles Denken ist sozial bedingt und hat keinen Anspruch auf objektive Erkenntnis. 

-Nicht das Sein, sondern das Denken bestimme das Bewusstsein. 

-Rationales Denken ist keine durch Evolution erworbene Eigenschaft, sondern ein kulturell bedingtes individuelles Leistungsmerkmal. 

RELATIV: 
1a. nur in bestimmten Grenzen, unter bestimmten Gesichtspunkten, von einem bestimmten Standpunkt aus zutreffend und daher in seiner Gültigkeit, in seinem Wert o. Ä. eingeschränkt 

1b. gemessen an den Umständen, an dem, was üblicherweise zu erwarten ist; vergleichsweise, ziemlich; verhältnismäßig "ein relativ kalter Winter" 

Der Mensch ist durch Erziehung und Sozialisation außerordentlich formbar und dementsprechend die Gesellschaft, in die er hineinwächst.

DISKUSSION:  
 In einer Diskussion muss über elementare Basisfakten des Themas - Wissen vorhanden sein, Bücher und Studien müssen gelesen worden sein. 

Will man die Dinge checken, dann muss man wissen, wie sie so geworden sind 

Ohne sachliches Verständnis ein hilfloses Zappeln im Meinungsdschungel. Der Geist entwickelt sich nicht aus der Auseinandersetzung mit beliebigen Inhalten. 

Lösungsmöglichkeit anstreben. Nicht nur Meinungen stehen lassen. 

Anlassbezogenes Wissen oder abenteuerliches Experimentieren mit Meinungen 

-Wissen wie es so geworden ist 

-Wissen chronologisch geordnet 

-kein Meinungsdschungel 

-kein Wortmüll 


GRUND/MOTIV:
Grund=Sachverhalt: Anlass, Ursache, Ereignis, Grund: Migration, Kirchenaustritte…
Motiv/Anreiz=Warum handle ich? Überlegung, Umstand, Antrieb, Motiv zur Handlung: Den christlichen Glauben als Kulturgut zu sehen. In Anbetracht der Migration dem politischen Islam gegenüberzustehen.

Eremiten

ETHIK: Ethik ist Klärungsversuch zw. Gut-Böse. Ethik als Begründung und Ursache des Handelns 

Beachte; Ethik kennt unterschiedliche Traditionen und soziale Orte 

Ethik: Bedingungen, Voraussetzungen und den moralischen Bewertungen von Handlungen. Sie beschäftigt sich mit der Frage nach dem richtigen, nach dem „guten“ Handeln und damit, wie es begründet werden kann. 

E-Sitte: Sitte steht für die Bräuche einer Menschengruppe; die sittlichen Grundsätze, Werte und Normen, die ein einzelner Mensch, Gruppen oder sogar Kulturen für erstrebenswert erachten und als Leitlinie für ihr Handeln akzeptieren. 

E-Moral: Moral ist das Ergebnis von Verhaltensregel und bekundet ihre Zustimmung. Der Begriff „Moral“ bezeichnet die Gesamtheit der sittlichen Grundsätze, Werte und Normen, die ein einzelner Mensch, Gruppen oder sogar Kulturen für erstrebenswert erachten und als Leitlinie für ihr Handeln akzeptieren. 

E-Tugend: Tugend sind die guten menschlichen Eigenschaften, ist das tatsächlich praktizierte sichtbare Verhalten und Handeln. 

E-Werte: Unter Werten versteht man bewusste und unbewusste   Leitvorstellungen bzw. Orientierungsstandards, die das Verhalten einzelner Personen oder auch von Gruppen bestimmen – z. B. Gerechtigkeit oder Freiheit. Werte sind kulturabhängig, sie können sich also von Kultur zu Kultur unterscheiden. 


ERKENNTNIS:
Erkenntnisprozess ist von Vor-Urteilen geleitet und eröffnet den ersten Zugang zum Verstehen einer Sache.
👉Erst durch das Urteilen, das Bewerten wird die Sache wahrgenommen. Geschichte ist ein Erkenntnisinstrument.
Die Quellen sind: soziale Verhältnisse und deren Entwicklung, Machtkalküle der Politiker, Visionen der Künstler.

FRÖMMIGKEIT: prägt den Glaubenden in Ehrfurcht, Denken Handeln und Fühlen

GLAUBE: Was ist Glaube? (Seelentheorie)
-Es geht um Daseinsfragen, um das Warum, um Seelen-Trost und Hoffnung

-Nicht um historische 1.) Beweisbarkeit
-Nicht um 2.) historische Erkenntnis von Wirklichkeit oder 3.) Wahrheit
-Das muss dem Gläubigen/Atheisten auch bewusst sein
-Für den, der glaubt, ist keine Erklärung notwendig. Für den, der nicht glaubt, ist keine Erklärung möglich. (Thomas von Aquin 1225-1274)

Augustinus: Glaube ist, an das zu glauben, was man bis dahin nicht sehen kann. Die Belohnung dafür ist, das zu sehen, was man glaubt. 

 Es sei daran erinnert, dass ich die Bedeutung des religiösen Glaubens diskutiere, nicht dessen Wahrheit 
 Von vielen Frommen Getue, das eigentliche Christentum aus den Augen verloren

JUDENTUM

Tallit: Jüdischer Gebetsmantel. Zu Erinnerung an die 613 Gebote trägt tagsüber ein religiöser Jude ein viereckiges um die Hüfte gebundenes Tuch/Schal. An jeder Ecke die Zizit. Das sind Fäden mit acht Quasten, die aus fünf Doppelknoten bestehen. Z=90+i=10+Z=90+i=10+t=400 ergibt 600+8Quasten+5Doppelknoten ist 613. 

Drei Säulen des Judentums: 

👉Die einigende Kraft des Glaubensbekenntnisses an den einen Gott 

👉Der Tempel in Jerusalem als einzige Kultstätte 

👉Der Gehorsam gegenüber dem Gesetz 

Kennzeichen des gelebten Judentums: 

👉Beschneidung – Speisegebote – Sabbatgebot 

Die Schriften des Judentums: 

Thora, (Pentateuch): 5 Bücher Moses, 

Talmud: 10.000 Seiten, Lehren, Studium, Auslegung 

Tanach: Thora (Weisung), Nevim (Propheten), Ketuvim  (Schriften) 

Halacha: jüdisches Recht 

Mischna: Ergänzung und Kommentierung der Gesetze 

Gemara: Ergänzung der Mischna 

Haggada: Nichtgesetzliche Inhalte 

Jüdische Feste: Laubhüttenfest, Pessach, Purim, Schawuot, Sukkot, Versöhnungstag (Yom Kippur) 

Jüdische Gruppen: 

Aschkenasim, 

Chassidim, 

Orthodoxe, 

Samariter, 

Sefardim, 

Zionisten, 


 KIRCHE:
Die Botschaft einer Kirche sind nicht ihre Bauglieder oder die Baustile. 

Das ist die Hülle, nicht der Kern. Hinter einem religiösen Bild/Skulptur steckt eine Geschichte/Legende. 

👉Die Botschaft der Kirchen: 

- Seelen-Trost in der Not (Jesus) 

- Hoffnung in der Verzweiflung (Jesus) 

- Sicherheitsgefühl in der Angst  

Die Kirchen waren für viele der einzige Ort der Abwechslung, der Ort für Feste als Lohn für harte Arbeit. 

👉Was bezeugen Kirchenbauten? 

- Glaubensverständnis: Heilige als Vorbilder, Heiligenlegenden, Wallfahrten, Bittprozessionen, Gottesdienst… 

-bautechnischen Wissensstand: Basilika, Kathedralen, Kirchen, Klöster, Stifte… und Baustile wie: Romanik, Gotik, Renaissance, Barock, Rokoko, Klassizismus, Historismus… 

-und als das Können der Baumeister, der Künstler, der Handwerker. 
 

Konzil: Das positive an dem II. Vatikanum sehe auch ich in den kurzen Darstellungen: 

•        Theologische Darstellung was Kirche ist (Lebensorientierung, Begegnung…) 

•        Die innere Erneuerung der Kirche (Liturgie, Volksaltar, Ministrantinnen, Gottesdienst in der Regionalsprache…) 

•        Förderung der Einheit der Christen (Zeitgemäßer Religionsunterricht…) 

•        Dialog mit der modernen Welt (auch andere Hl. Bücher lesen)
 Papst Johannes XXIII. gab dem Konzil den Auftrag, die Lehre der Kirche so zu bestimmen „wie unsere Zeit es verlangt“. (TB Die neuen Atheismen S. 139)

Kroatengräuel

KULTUR:
Zur Kultur zählt eigentlich alles, was vom Menschen geschaffen oder gestaltet wurde. Auch die Art und Weise, wie das Zusammenleben der Menschen gestaltet ist, gehört dazu. Als Kulturgüter bezeichnet man nicht nur „Dinge“, Kulturgüter können auch immateriell sein, z.B. Feste, Bräuche, Handwerkstechniken… 

xMARIOLOGIE: Im Altertum drangen ab etwa 200 n. Chr. starke asketische Strömungen in die Kirche ein, oft verbunden mit einer Abwertung des Geschlechtlichen. Die Formulierung „Jungfrau Maria“ wurde immer häufiger gebraucht; in der Zeit um 400 n. Chr. war sie unter Bischöfen bereits selbstverständlich. 

Das Konzil von Ephesus 431 beschloss, dass Maria Mutter Gottes ist. In den Evangelien wird Maria „Mutter Jesu“ genannt. Dogmatik: Gottesmutter-431, Jungfrau Maria-649, Unbefleckte Empfängnis-1854, Leibliche Aufnahme in den Himmel-1950 

xMarienerscheinungen: Theologisch problematisch, weil diese Botschaften nicht zu einem Gott passen, der ewige Strafen verhängt, der analphabetische Kinder als Werkzeug seiner Offenbarung benützt, der Liebe und Barmherzigkeit will und nicht Opfer. 

 

Meinungsfreiheit: Das Recht auf Meinungsfreiheit darf nicht jeden Unsinn zulassen 


MENSCHENRECHT:
Jeder Mensch hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit, das heißt, dass er nicht gefoltert, geschlagen oder misshandelt werden darf.

MENSCHENWÜRDE

Menschenwürde wird nicht von einem Gott verliehen oder uns bei der Geburt in die Wiege gelegt. Menschenwürde muss verdient werden und ist ein Maß der Gesellschaft, das durch entsprechendes Verhalten erworben wird. 
 

Migrationspolitik: Übermäßige Zuwanderung senkt den sozialen Wohlstand. Bringt kulturelle Ungleichmäßigkeit… 

Migrationspakt: dreifache Kriegserklärung 

👉Kriegserklärung an das Selbstbestimmungsrecht der Völker 

👉Kriegserklärung an die Souveränität, Eigenständigkeit der Nationen 

👉Kriegserklärung an die Freiheit der einheimischen Bevölkerung 

 

👉Europa ist kein Siedlungsgebiet, in dem verschiedene Kulturen nebeneinander leben und um die Vorherrschaft ihrer mitgebrachten Kultur kämpfen. 

Migrationspakt: &Buch Great Reset S. 251 Selbstbestimmungsrecht der Völker, Souveränität der Völker, Freiheit des Einzelnen wird dadurch Missachtet. Volk: durch gemeinsame Kultur und Geschichte [und Sprache] verbundene große Gemeinschaft von Menschen, Zu Kultur zählt eigentlich alles, was vom Menschen geschaffen oder gestaltet wurde. Auch die Art und Weise, wie das Zusammenleben der Menschen gestaltet ist, gehört dazu. Als Kulturgüter bezeichnet man nicht nur „Dinge“, Kulturgüter können auch immateriell sein, z.B. Feste, Bräuche, Handwerkstechniken

Mönchtum:
 

Nation: große, meist geschlossen siedelnde Gemeinschaft von Menschen mit gleicher Abstammung, Geschichte, Sprache, Kultur, die ein politisches Staatswesen bilden

Orden

PHILOSOPHIE: (TB Religionsphilosophie) 

Fähigkeit zur übersichtlichen Darstellung
Das Gelernte in Beziehung zu setzen
Vollendung der Urteilskraft
Die logische Klärung der Gedanken
Philosophie besteht aus Erläuterungen, Abgrenzung von verschwommenen Gedanken
Mathematik drückt keine Gedanken aus

Philosophie ist eine Reflexion über allgemeine: 

Gründe, Motive, Verhaltensweisen, Zusammenhänge

Die Erforschung der Dinge, (Aristoteles)
Reinigungsmittel der Gedanken
Zweck ist die logische Klärung der Gedanken (Wittgenstein)

Rattenlinie

  

Reflexion Leere: Ein Denken, das nur als Denkform ohne Führung durch Gehalte endlos fortschreitet. 

Relativismus ist die erkenntnistheoretische Lehre, welche die wahre Erkenntnis nicht am Seienden, sondern am Erkenntnisprozess bemisst. 

Der Relativismus besagt, dass alle Wahrheit veränderlich sei. Er leugnet, dass es allgemeingültige Wahrheiten gibt. 

Unter Relativismus versteht man gemeinhin Positionen, die die Beliebigkeit von Behauptungen vertreten und bei denen man immer danach fragen kann, wem eine angebliche Wahrheit nützt. 


RELIGION: Was bedeutet Religion?
-Grundfragen der menschlichen Existenz. 
-Regeln für das Zusammenleben. (10 Gebote)
-Religionen bestehen vor allem aus Erzählungen und sollen zu einem bestimmten Verhalten bringen
-Ethik als Begründung und Ursache des Handels 
 

Durch die Religion erkennt der Mensch die Legitimität der sozialen und moralischen Ordnung an. Religion dient dazu, diese Sozialordnung zu bestätigen und die richtige Lebensweise zu legitimieren. 
Die Religionen selbst sind natürlich nicht vererblich, sondern sie werden kulturell vermittelt. Sie sind das Ergebnis einer sozialen Prägung, die meist schon in der frühen Kindheit beginnt.
 

Religion: als Uranlage? Klarheit über Unheil oder Nutzen der Religionen muss bereits in der Schule Bildungskriterium sein. Entstehungskriterien: Sitten, Bräuche, Tradition und klimatische Bedingungen ergeben eine Geisteshaltung 

Religiöse Gruppen zur Zeit Jesu

Essener: Keine Volksbewegung. Sehr strenge Einhaltung der jüdischen Gebote. 

Pharisäer: Die Betonung lag in der Erziehung des jüdischen Volkes zur Bindung an die Thora. 

Sadduzäer: Ihre Machtstellung lag in der Bindung an den Tempel und die Bereitschaft zur Kollaboration mit der römischen Besatzungsmacht. 

Zeloten: Der Schwerpunkt lag im bewaffneten Kampf gegen die römische Besatzungsmacht, den sie Heiligen Krieg nannten.

SCHWURBELN:  Vernebeln, intellektuelles verkomplizieren, gedankenloses Voranstürmen, („taumeln, sich im Kreise drehen“) Aussagen, die sich nicht aus den empirischen Erkenntnissen der Naturwissenschaft ergeben, sind bloßes Geschwurbel 

„Ein Satz ist nur sinnvoll, wenn er sich empirisch (durch Erfahrung) oder analytisch (durch Definition) verifizieren lässt.“ 

 

Seele: Unsere seelischen Vorgänge können nur durch die Verkörperung im Leib zum Ausdruck kommen 

 

Sitz im Leben: Bezeichnung der sozialen und kulturellen Bedingungen und Gegebenheiten in der ein Text entsteht und dieser Text die Funktion des Zusammenlebens beschreibt. 




THOMAS von AQUIN, "Die Beweisführung (für religiöse Wahrheiten) ist schwierig und kann nur von Gelehrten verstanden werden; der Glaube aber ist nötig für die Ungebildeten, für die jungen Menschen und all diejenigen, denen es an Muße fehlt, sich mit Philosophie zu beschäftigen... Für sie reicht die Offenbarung." 
(Thomas von Aquin in:  "Summa contra Gentiles" (entstanden ca. 1259-64) 

THORA: Es völlig falsch, die Thora nur als Gesetzeswerk zu begreifen. Die bekannte Rede von den 613 Vorschriften der Thora - davon 248 Gebote und 365 Verbote hat eine symbolische Bedeutung. Nach dem Verständnis des traditionellen rabbinischen Judentums hat der Mensch 248 Knochen bzw. Glieder. Das bedeutet: Jeder Jude soll sich mit seinem ganzen Leib und seiner ganzen Seele 365 Tage im Jahr an die Weisungen Gottes halten. 

Tallit: Jüdischer Gebetsmantel. Zu Erinnerung an die 613 Gebote trägt tagsüber ein religiöser Jude ein viereckiges um die Hüfte gebundenes Tuch/Schal. An jeder Ecke die Zizit. Das sind Fäden mit acht Quasten, die aus fünf Doppelknoten bestehen. Z=90+i=10+Z=90+i=10+t=400 ergibt 600+8Quasten+5Doppelknoten ist 613. 


TOLERANZ: Toleranz kein Tummelplatz für gut organisierte Minderheiten. Toleranz darf nicht bedeuten, dass ein Verständnis für fremde Sitten und Bräuche, die im Widerspruch den blutig erkämpften Werten des Westens stehen, hingenommen werden. Gleichheit von Mann und Frau, Trennung von Kirche und Staat, Freiheit der Meinung… Einem sozialpädagogischen Verständnis für Jedermann Grenzen setzen. Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit nicht Bequemlichkeit-Gleichgültigkeit-Feigheit. (TB Denkanstöße 2008) 

 Toleranz ein gesellschaftliches Problem, dass die Normen und Regeln einer Gesellschaft als Wahrheitskriterium ausschalten soll. 
 

Transzendent: übersinnlich, übernatürlich 

Transzendental: Alle Erfahrungen, die nicht aus den sinnlichen Wahrnehmungen gewonnen werden, sondern über das Erkenntnisvermögen selbst gemacht werden. (Bsp.: Die Liebe zu einem Menschen) 

xTRINITÄT: Dreifaltigkeitslehren gibt es zwar nicht bei Jesus, doch in Fülle in vorchristlicher Zeit. 

Trinität Chinesisch: Die drei Erhabenen: 
👉Shenong, (Erdherrscher) der göttliche Bauer. 
👉Fu Xi, (Himmelsherrscher) der Ordnung im Kosmos, Musik, Schreiben, Rechnen, Fischen, Jagen, Köchen sorgte und 
👉Nü Gua (Menschenherrscher) schuf die Menschen aus Lehm. 
(TB: 111mal Wissen Mythologie, S. 102). 

Trinitätslehre: Arius alexandrinischer Priester (256/260-336) 

 Athanasios, Patriarch von Alexandrien (295-373) 

Dreiheit der Personen Gottes 

Konzil: Nizäa (325) und Konstantinopel (381) 


URTEIL

-Bewertung einer Sache 

-Urteil ist das Ergebnis des Nachdenkens  

-Folge einer Entscheidung 

-Grundfunktion des Denkens

VORURTEIL: Weg zur Urteilfindung: Meinung, Ansicht...

VERSTAND: ist das Vermögen Begriffe und dessen Bedeutung
-zu erkennen -zu erklären -zu verstehen 

VERNUNFT, ist die Bereitschaft
👉das Denken, 👉die Entscheidungen, 👉die Urteile 
an der erkennbaren Wirklichkeit auszurichten. 

Vernunft ist auch einer geschichtlichen Entwicklung unterworfen.
 Vernunft ist das höchste Erkenntnisvermögen. 
 

Volk: durch gemeinsame Kultur, Religion und Geschichte [und Sprache] verbundene große Gemeinschaft von Menschen, 

Völkerrecht: Das Völkerrecht ist zusammenfassend das Recht, das sich zusammenschließende Staaten geben. Es ist eine überstaatliche Rechtsordnung. Es spielt eine zentrale Rolle, wenn es um Themen wie wirtschaftliche oder soziale Entwicklung sowie den Weltfrieden auf internationaler Ebene geht. 

…die durch Vertrag oder Gewohnheitsrecht begründeten Rechtssätze, die in Frieden und Krieg die Rechte und Pflichten, die Beziehungen und den Verkehr der Staaten und der sonstigen Rechtssubjekte des Völkerrechts untereinander regeln. 

Es regelt die Beziehungen zwischen den Völkerrechtssubjekten auf der Grundlage der Gleichrangigkeit.

WAHRHEIT
Gedanken über die Wahrheit
Nicht jede Wahrheit ist jedem vermittelbar
Nicht jede Wahrheit ist jedem zumutbar
Nicht immer findet man in Büchern die Wahrheit, sondern nur Gedanken anderer Menschen
Übereinstimmung des Denkens mit dem Seienden
SEIN ist gedachtes SEIENDES tatsächliches 


 WAHRNEHMUNG: Unsere Wahrnehmungsbegriffe sind abhängig von unserer kulturellen Gesellschaftsform.

WAHRHEIT: Nicht Vermutungen sammeln, sondern über Voraussetzungen nachdenken

👉Übereinstimmung des Denkens mit dem Seienden

Seiendes: -sinnlich erfassbar -experimentell nachweisbar -Gesetzmäßigkeit erforscht.  

Alles was räumlich und zeitlich bestimmbar ist 

Sein: Alles, was Gedacht werden kann. 
Ontologische Differenz: Sein ist kein Seiendes (Jaspers)
 

Wahrnehmung: Unsere Wahrnehmungsbegriffe sind abhängig von unserer kulturellen Gesellschaftsform. 

WERTE: Unter Werten versteht man bewusste und unbewusste Leitvorstellungen bzw. Orientierungsstandards, die das Verhalten einzelner Personen oder auch von Gruppen bestimmen – z. B. Gerechtigkeit oder Freiheit. Werte sind kulturabhängig, können sich also von Kultur zu Kultur unterscheiden. 


 WISSEN:
-erworben durch Lernen
-erworben durch Erfahrung
-besteht aus überprüfbaren Antworten
-verlangt einen Beweis
-eine Erklärung und dessen Voraussetzungen
-nur Fragen stellen, kritisieren und Meinungen ist kein Wissen
Durch Experiment und Beobachtung bestätigter höchster Grad des Wahrgenommenen.
Bestand an Fakten, Theorien und Regeln die zur Gewissheit einleiten. Wissen heißt auch eine chronologische Ordnung der Fakten.

ZEIT: Was ist Zeit?
Maß der Veränderung
Erlebnisform eines Geschehens