Fünf Kriterien für eine gelungene Argumentation 

👉Struktur: Gesagtes klar und nachvollziehbar! 

•Aussagen: Kritik und Einwände vorwegnehmen! 

•Aussagen: für einen vernünftigen Menschen akzeptabel! 

•Aussagen: relevant für die Richtigkeit der gezogenen Schlüsse! 

•Aussagen: ausreichend, um eine gute Basis für die Konklusion zu ergeben! 

Um ein Argument zu stützen, eignen sich grundsätzlich folgende Aussagen: 

👉nachweisbare Tatsachen in Zahlen und Fakten 

 überprüfbare Erfahrungen, die einleuchtend sind 

Argumentationen: (Siehe Wissenslexikon) 

Wer über Argumentationsfähigkeit verfügt, wirkt souverän und macht   

👉eindeutige Aussagen
👉👉👉keine dummen Bemerkungen andeuten

👉👉👉keine dummen Bemerkungen vom Gegner zulassen 

👉keine Konfrontation im Gespräch 

-wie sind die Dinge so geworden 

-vergangene Geschichte beachten 

Will man die Dinge checken, dann muss man wissen, wie sie so geworden sind 

Die Geschichte schaut in der Vergangenheit nach, wie heutige Probleme so geworden sind 

👉Je genauer die Angabe, umso glaubwürdiger 

👉Detailwissen 

👉Genaue Zeit und Ortsangaben überzeugen 

👉Jahreszahlen und Namen 

-Epochen nennen 

-Auf Grundgedanken beschränken 

-Einfach in Wort und Satz 

-Lebenswirklichkeit 

👉Nicht ablehnen 

👉Erklären lassen 

-Beweispflicht liegt beim dem der behauptet 

Hilfsmittel zur Argumentation, Diskussion:

👉Das Hinausplappern jeglicher Meinung, Ansicht ohne irgendwelche Grundlagen an Wissen fördert die Konfrontation. Ob ungeprüfte Meinungsvielfalt konstruktiv sein kann, ist fraglich. 

👉Der Geist entwickelt sich nicht aus beliebigen Inhalten 

👉Die sprachliche Äußerung ist der Spiegel der Gedanken:
Klare Gedanken – klare Äußerungen. Unklare Gedanken – Geplapper
(TB Die Kunst des klugen Handelns) 

Sie glauben es nicht, wie schwierig es ist, einfach und klar zu sein. Man fürchtet ein Einfaltspinsel zu sein. 

👉kein Meinungsdschungel, kein Wortmüll 

👉In einer Diskussion muss über Basisfakten des Themas Wissen vorhanden sein, Bücher und Studien müssen gelesen worden sein. 

Keine phantasiegeladene Meinung und spekulative Ansicht oder Giftmischer in Aktion oder intellektueller Erguss, 

👉Diskussionen sollen Inhalte vermitteln und erläutern. Kein umständliches Herumgerede, kein akademischer Triumphzug, sondern einfaches Betrachten und Erfassen von Tatsachen 

👉Gut meinend, wenig wissend, stark wertend 

👉Nicht nur Vermutungen sammeln, sondern über Wahrheit, Möglichkeit und Voraussetzungen nachdenken 
 

👉Unsere soziale Konditionierung überfrachtet uns mit derart vielen gegensätzlichen Ansichten, dass es kein Wunder ist, wenn wir verwirrt sind.
(TB-Selbstentfaltung, S. 271) Oder anders gesagt:                  

👉👉Viele Meinungen stiften Verwirrung und sind Nährboden von Konflikten Der Mensch ist sozial konditioniert indoktriniert… 

👉Einfachere Ausdrucksweise ist oftmals aussagekräftiger als akademische Zurückhaltung und Schwurbelei. 

👉👉Unschärfe und Mehrdeutigkeit dient vielen Gebildeten als Etikette und stiftet Verwirrung. (Habermas) 

👉 Nicht akademische Hochintelligenz, sondern Allgemeinbildung Belesenheit und Hausverstand, 
 

Rhetorik: 

Definieren Sie vor jeder wichtigen Diskussion zunächst Ihre eigene Rolle: Sind Sie in der Runde als 💥Angreifer, als 💥Verteidiger einer bestimmten Position, als 💥Außenseiter, als 💥Experte, als 💥Betroffener? Aus der Rollendefinition entwickeln Sie dann Ihre eigene Strategie, mit der Sie 👉Vermutungen aufstellen, 👉Feststellungen treffen, 👉Erklärungen abgeben, 👉Beurteilungen vornehmen und schließlich auch 👉Empfehlungen aussprechen.

Thurnher, Ingrid. So reden Sie sich zum Erfolg (German Edition) (S.69). Ecowin. Kindle-Version.

Bevor Sie noch das erste Wort gesprochen haben, wird Ihr Publikum sich ein Urteil über Sie gebildet haben. Allein schon mit Ihrer Erscheinung, Ihrer Ausstrahlung, vermitteln Sie ein ganz bestimmtes Bild, wecken Erwartungen oder zerstören Illusionen.

Thurnher, Ingrid. So reden Sie sich zum Erfolg (German Edition) (S.80). Ecowin. Kindle-Versio